Sankt Johannes Evangelist Tübingen

Johanneskantorei

Als Chor der Kath. Stadt- und Universitätskirche St. Johannes in Tübingen genießt die Johanneskantorei über die Grenzen der Stadt hinaus einen hervorragenden Ruf. Der Chor umfasst ca. 45 Sängerinnen und Sänger, die sich gleichermaßen aus Studierenden und Berufstätigen zusammensetzen. Die vielseitige musikalische Gestaltung der Liturgie in St. Johannes sowie die regelmäßigen Auftritte bei Konzerten in Tübingen und außerhalb bringen ein abwechslungsreiches Programm mit sich. Das zügige Arbeitstempo erfordert deshalb auch hinreichende musikalische Vorkenntnisse sowie die Bereitschaft zu regelmäßigem Probenbesuch.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Pflege der geistlichen a-cappella-Chormusik - bis hin zu Uraufführungen von Werken von Detlef Dörner und Christian Kram - aber auch die orchesterbegleitete Musik des Barock und der Wiener Klassik. Gemeinsam mit dem BarockOrchester Sankt Johannes setzt sich der Chor verstärkt für die Musik des französischen und italienischen Barock ein (Lully, Charpentier, Vivaldi, Pergolesi) und betritt mit der Pflege der Musik der oberschwäbischen Klöster (Mozart, Caldara, Eberlin, Michael Haydn und Isfrid Kayser) immer wieder unbekanntes Repertoire. Der Chor war u.a. zu Gast beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt 2001, bei der Kath. Studierendengemeinde in Bologna (2004), beim renommierten "Festival Europäische Kirchenmusik" in Schwäbisch Gmünd (2007), beim "Aschermittwoch der Künstler" in Stuttgart (2008), sowie im Rahmen der 50-jährigen Städtepartnerschaft in der Kathedrale von Aix-en-Provence (2010), zu deren Chor die Johanneskantorei freundschaftliche Kontakte pflegt. Eine Reise nach Salzburg ist für 2012 in Planung.

Chorprobe:
jeweils mittwochs 20-22 Uhr
im Saal des Kath. Gemeindezentrums, Bachgasse 5
sowie ein bis zwei Probenwochenenden im Jahr

Chorleiter

Wilfried Rombach ist seit 1999 Chorleiter an der St. Johannes-Kirche. Der ausgebildete Sänger ist daneben freier Mitarbeiter im SWR-Vokalensemble Stuttgart und unterrichtet Gesang in der kirchenmusikalischen Ausbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Seine internationale Arbeit mit dem von ihm gegründeten ensemble officium im Bereich der Geistlichen Musik der Renaissance und des Gregorianischen Chorals ist vielfach durch CD-Produktionen und Rundfunkmitschnitte dokumentiert und genießt in der Fachpresse hohe Anerkennung.

Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er als Mitglied der Freiburger Domsingknaben. Nach einem Kirchenmusik- und Gesangsstudium an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Mannheim hat er durch langjährige Ensembletätigkeit u.a. unter der Leitung von Frieder Bernius und Thomas Hengelbrock vielfältige Erfahrungen vor allem im Bereich der Alten aber auch der Neuen Musik erworben. Sie machen ihn heute zu einem überaus vielseitigen Musiker, der in der Lage ist, der Stiltreue in allen Musikepochen gleichermaßen gerecht zu werden.