Sankt Johannes Evangelist Tübingen

Der Kirchengemeinderat
Arbeitskreis „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“

Unsere Gruppe nennt sich Arbeitskreis, weil sie in besonderer Weise offen sein will auch für Nicht-Kirchengemeinderatsmitglieder. Drei von den 6 Mitarbeitenden sind nicht Mitglieder des KGR.

Unsere Arbeitsbereiche und Ziele: Wir wollen den Blick über unseren eigenen Kirchturm hinaus öffnen für  Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.

1. Durch derzeit drei Gemeindeprojekte in Burundi, Kenia und Nigeria
2. Durch die Mitarbeit in der „Brücke“- dem christlich-muslimischen Dialog in Tübingen
3. Durch die Unterstützung der Sternsingeraktion in der Gemeinde
4. Durch die Gestaltung des Misereorsonntags in der Fastenzeit und des Weltmissionssonntags im  Oktober
5. Durch den regelmäßigen Verkauf von fair gehandelten Waren

Wir freuen uns, wenn Interessierte zu unserem Arbeitskreis hinzukommen.


Ein gemeinsames Projekt mit der Paulusgemeinde und dem
Deutschen Institut für Ärztliche Mission Tübingen (DIFÄM):
Aids-Behandlung – Zugang für alle!

42 Millionen Menschen sind weltweit HIV-positiv, 30 Millionen davon in Afrika. Seit 10 Jahren können in den Industrieländern Aids-Kranke, das sind Menschen mit fortgeschrittener HIV-Infektion, mit speziellen, sehr teuren Medikamenten am Leben bleiben. In Afrika dagegen werden bisher wegen der Armut nur etwa 1 % der Erkrankten behandelt, obwohl die Medikamenten-Kosten inzwischen stark gesunken sind.

Aids in Afrika – das sind für uns aber nicht nur Statistiken und Zahlen, sondern Aids hat das Gesicht von Menschen, von leidenden Frauen, Männern und Kindern.

Aids in Afrika hat das Gesicht junger Mütter.
Nomsa, Mutter von zwei kleinen Kindern sagt: Ich wurde durch meinen Mann angesteckt. Er war ein guter Mann, der hart gearbeitet hat in der Stadt, tausend Kilometer weg von unserer Heimat. Er hat mir und den Kindern jeden Monat die Hälfte seines Gehalts geschickt. Letztes Jahr kam er nach Hause und blieb für immer. Er ist vor unserer Hütte begraben. Nun haben wir kein Einkommen mehr und auch ich werde bald sterben müssen.

Es gibt in manchen Krankenhäusern in der Stadt Medikamente, die das tödliche Virus unterdrücken, aber für uns auf dem Land gibt es die Medikamente noch nicht. Jeden Abend bete ich darum, dass Gott barmherzig ist und ich noch so lange leben darf, bis auch wir die lebensrettenden Medikamente erhalten.
Nomsa und viele andere Betroffene bitten uns: Schwestern und Brüder im Norden, betet mit uns:

>>  dass lebensrettende Medikamente uns erreichen, damit wir unsere Kinder noch ein paar Jahre begleiten dürfen.

>>  dass Medikamente auch den kleinen Kindern gegeben werden können, die durch die Mutter angesteckt wurden und unsägliche Schmerzen haben.

>>  dass wir das Wort  HIV-positiv aussprechen dürfen, ohne dass unsere Mitmenschen mit Spott und Erniedrigung auf uns herabsehen.

Wir bitten euch, Schwestern und Brüder im Norden, betet mit uns und helft uns!

Sie können helfen, dass Nomsa und möglichst viele andere Betroffene die Aids-Medikamente erhalten; durch Einmalspenden oder aber durch eine (Teil-) Patenschaft. Die Medikamente kosten ca. 250 Euro für einen Erkrankten pro Jahr.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an das Konto der Katholischen Gesamtkirchenpflege Tübingen,
KSK Tübingen, BLZ 641 500 20, Konto Nr. 16 719,
Kennwort: Aids-Therapie